Laut den Vereinten Nationen gelten Länder als „super-aged“, wenn über 20 % ihrer Bevölkerung 65 Jahre oder älter sind. Im Jahr 2025 werden weltweit über 40 Länder diesen Status erreichen. Monaco führt diese Liste mit 36 % an, gefolgt von Japan mit 30 %.
Situation in Europa und der DACH-Region
In Europa ist der demografische Wandel besonders ausgeprägt. Italien (25,1 %), Portugal (24,9 %) und Griechenland (24,4%) verzeichnen die höchsten Anteile an über 65-Jährigen. In der DACH-Region liegen die Werte bei 23,7 % für Deutschland, 19,5 % für Österreich und 20,4% für die Schweiz.
🔍 Herausforderungen des demografischen Wandels
Eine alternde Bevölkerung stellt erhebliche Herausforderungen dar:
👉 Wirtschaft: Weniger Erwerbstätige müssen die Rentensysteme finanzieren.
👉 Gesundheitssystem: Der Bedarf an medizinischer Versorgung steigt.
👉 Gesellschaft: Es bedarf Anpassungen in Infrastruktur und Dienstleistungen.
📍Meiner Ansicht nach sind Unternehmen und Investoren gut darin beraten, dieses Megatrend-Thema in ihrer Geschäftspolitik bzw. in ihrem Portfolio zu berücksichtigen.
🔍 Hintergrund zur Datenerhebung
Die Daten zur Alterung stammen aus Bevölkerungsprognosen der Vereinten Nationen. Länder gelten als „super-aged“, sobald der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung die 20 %-Marke überschreitet. Diese Berechnung berücksichtigt Faktoren wie Geburtenraten, Lebenserwartung und Migration und gibt Einblicke, wie Länder zukünftig mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen des demografischen Wandels umgehen müssen.
Source: VisualCapitalist (Screenshot am 10.3.2025, 07:02 Uhr)